Sponsoren 2017:   
SLAM       Energie Seeland AG

Sortie pleine lune

Freitag, 8. September 2017: Isa und Henrik Rutschmann sind die Gäste der heutigen Vollmondtour … nun, der Vollmond ist schon am Abnehmen, dennoch erscheint er relativ spät, um 21.30 Uhr, am Nachthimmel. Tour bei Nordwestwind mit ca. 3 – 4 Beaufort: Cudrefin – Hauterive – Neuchâtel – Cudrefin.

Foto: Isa Rutschmann

Galérienne 2017: Skipperin Elsi segelt vorne ins Mittelfeld

Start unter Genaker ist nie einfach – aber nach viel Diskussion finden wir den perfekten Startort – zwar spät, aber ohne Abdeckung und mit freier Fahrt starten wir – nicht wie alle anderen – weit vom Startboot weg. Wir erwischen guten Wind – er wird uns immer begleiten – zwischendurch mit ruppigen Schaumkrönchen.

Immer wieder treffen wir gute Entscheidungen – und Elsi steuert das Schiff hoch konzentriert an vielen Gegnern vorbei. Aschi ist zum ersten Mal dabei – souverän macht er seinen Job. Die zwei intensiven Trainings haben gefruchtet.

Der siebte Schlussrang zeigt es: Elsi hat das Jahr gut investiert – sie hat sich zur Regatta-Skipperin entwickelt!!

Eine tolle Regatte – gute Bedingungen für die J80, schönes Wetter und ein konzentriertes aber unverkrampftes Team – hat Spass gemacht!

Galérienne

ESAG-Segeln

Freitag, 4. August 2017: Segeln mit unseren Sponsoren, der Energie Seeland AG – ESAG. Das war:

  • Ein windiger Nachmittag trotz ursprünglich «flautiger» Vorhersage.
  • Aufkreuzen nach Neuchâtel mit einer nicht angekündigten Wende und einem anschliessend nassen Vorschoter ;-).
  • Stopp im Hafen von Neuchâtel – das Halten dort lohnt sich immer:  gute Atmosphäre mit Musik, einer Menge Leute, Sommerstimmung und einem Hauch Frankreich.
  • Retoursegeln unter Gennaker und dem immer wieder herausfordernden Halsemanöver, wenn es zum ersten Mal gemacht wird.
  • Ohne Segel abtreiben lassen, dabei gebadet und anschliessend das zweite Apéro und den Sonnenuntergang genossen.
  • Unter Segeln zurück in den Hafenplatz – klappte bestens!
  • Abschluss in der Hafenbeiz bei Mondschein, mit Blick auf den See und gebratenem Fisch.

SailToWin.ch bedankt sich bei Larissa, Renato, Daniel, Ralf, Gregor für den perfekten gemeinsamen Abend und der ESAG für die Unterstützung unseres Segelprojekts.

Foto: SailToWin.ch

Swiss Sailing Super League: Act IV, Genève

Bericht SK) Im Sommer 2014 war ich ferienhalber in Travemünde und sah dort, wie sechs J70 für den Sommerevent der Deutschen Segel-Bundesliga vorbereitet wurden. Zurück in der Schweiz recherchierte ich kurz, wie viele Wettfahrten an vier Tagen während der Travemünder-Woche auf den sieben Meter langen Jachten gesegelt wurden: Es waren über 40! Genau das wollte und suchte ich . 2016 startete die Swiss Sailing League mit einem ähnlichen Format wie dem unserer deutschen Nachbarn. In diesem Jahr konnte ich meinen Traum verwirklichen und im Team des Cercle de Voile de Neuchâtel (CVN) Mitte Mai beim Act 2 in Zürich und vom 13. – 15. Juli beim Act 5 der Swiss Sailing Super League bei der Société Nautique de Genève segeln.
28 Kurzregatten konnten wir am letzten Wochenende segeln, bei  konstanter Bise, fantastisch! Unser Resultat ist mit Rang 11 bei 12 Mannschaften nicht toll – und mit diesem Resultat haben wir den CVN im Zwischenklassement von Rang 5 zurück auf Rang 6 zurückfallen lassen und sicher die Erwartungen des CVN , die der andern CVN-Teams uns unsere eigenen nicht erfüllt (man bedenke, dass es ab Rang 9  Ende Segelsaison in die Auf-/Abstiegsrunde geht und die Punkteverteilung im Gesamtklassement äusserst eng ist) . Hier ein paar «Dinge» zu den drei Segeltagen:

  • Kein einziges Manöver misslang uns während 28 Regatten, die Fehler sind …
  • zu wenig agressive und schnelle Starts, womit man gleich von Beginn weg das Feld nur noch von hinten sieht,
  • zu wenig Speed, weil anfänglich der Mast nicht optimal getrimmt war bei zunehmendem Wind (zu wenig Achterstagspannung und zu wenig Baumniederholer > schlagendes Grosssegel schliesst die Düse zwischen Fock und Gross und führt zu massivem Speedverlust),
  • zu wenig Speed, weil die Profile beider Segel nicht permanent den Bedingungen angepasst wurden (Spannung im Vorliek, Unterliek, etc.), auch wenn die Windstärke zum Teil nur mimim änderte,
  • zu wenig Speed, weil unsere Pos noch zu wenig draussen waren (richtig ausreiten = Po hebt ab, volles Gewicht über Reling gehängt inkl. gestreckter Arme),
  • zu wenig gepumpt mit dem Gennaker (Prinzip = pro Welle 1 x pumpen),
  • grundsätzlich viel zu wenig trainiert und regattiert: auf diesem Niveau kompatibel zu sein, ist nur möglich bei konstanter Teilnahme an anspruchsvollen Regatten im In- und Ausland. Ein Mal wöchentlich trainieren liegt weit unter dem, was es braucht, wenn du mit den besten Segelteams der Schweiz mithalten willst.

Positiv in Erinnerung bleiben:

  • Starke Unterstützung durch das Team des Yachtclub Bielersee!
  • Trotz nicht gelungenen Resultaten in vielen Wettfahrten blieb unser «Esprit d’Equipe» durchs Band in Takt. Wir blieben immer positiv und unterstützten uns gegenseitig, was nicht die Regel ist, wenn die Klassierung schlecht und die Aussichten auf bessere Resultate für den Moment ausser Reichweite liegen.
  • Gegen Ende der Wettfahrtserie befanden wir uns immer näher bei der Mehrzahl der Boote – wir hatten Stück für Stück gelernt und gleichzeitig festgestellt, dass es wirklich hundertprozentige Konzentration und permanentes Engament von allen braucht, um auch nur einen Platz nach vorne zu rutschen bzw. um ein paar Zentimeter vor einem gegnerischen Boot ins Ziel zu kommen.
Foto: Samuel Käser
Blick von der Société Nautique de Genève SNG Richtung Stadt (Foto: Samuel Käser)

Artikel “Bieler Tagblatt” zur Aktion “72 Stunden für Médecins Sans Frontières”

Heute Morgen ist der Artikel im  «Bieler Tagblatt» zur Aktion www.msf-72h.ch erschienen, die Elsbeth Ruchti und Nicolas Greusing am vergangenen Samstag um 16 Uhr beendeten, kurz bevor orkanartige Verhältnisse das Wetter auf dem Lac de Neuchâtel bestimmten.

Artikel als PDF-Datei herunterladen > 170710-bielertagblatt

Ankunft am 8. Juli um 16.05 h im Port du Nie-du-Crô, Neuchâtel

 

 

23 hours to go

In 23 Stunden sind Nicolas Greusing und Elsbeth Ruchti bereits 60 Minuten unterwegs für ihre 72 Stunden dauernde Aktion für Médecins Sans Frontières.
Hier das Interview von heute Vormittag auf Radio Canal 3:

Verfolge hier laufend die Position des Schiffs, auf welchem Nicolas und Elsbeth die Distanz Neuchâtel – Grandson – Neuchâtel so oft wie möglich während drei Tagen absegeln.

Und vergiss die sinnvolle Spende an MSF nicht:

Spendenkonto BEKB
Sail to Win
Sonnhalderain 4
3250 Lyss
IBAN CH 85 0079 0016 9715 5850 7

Vielen Dank!

Foto: SailToWin.ch
Foto: SailToWin.ch

Duo Ruchti – Greusing unterwegs für Médecins Sans Frontières

Erstmals in dieser Saison läuft die J80 aus – mit dem Duo Elsbeth Ruchti – Nicolas Greusing. Sie erwischen einen kühlen Abend mit einem satten Ostwind von 5 Beaufort. « Allez-y », wir freuen uns auf weitere « Nouvelles » zum Projekt, das am 5. Juli in Neuchâtel startet und 72 Stunden später, am 8. Juli am gleichen Ort zu Ende gehen wird > alles zum Projekt unter msf-72h.ch

Communique in English: Why we sail 72 hours for Médecins Sans Frontières

Auf Facebook gepostet, 6 mal geteilt, knapp 1’300 Personen erreicht – go, go go … (Foto: SailToWin.ch)
Foto: SailToWin.ch
Elsbeth Ruchti, Nicolas Greusing (Foto: SailToWin.ch)